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In diesem Jahr (2011) gab es das erste Mal fair gehandelte Schokolade in den Martinstüten


Martin,Vortrag 2011,1der Kinder aus Herrenshoff. Das vierte Schuljahr hatte sich im Rahmen eines Unterrichtsprojekts mit dem Thema beschäftigt und den Martinsverein unseres Ortes mit einem Vortrag von der Wichtigkeit fair gehandelter Schokolade zu kaufen überzeugt!

 

 

 

 

 

 

Fairer Handel              Schokolade

 An der Elfenbeinküste wachsen viele Kakaobäume. Daran wachsen die Kakaobohnen. In diesem Land arbeiten alle aus einer Familie mit. Die Kinder arbeiten oft schon mit 7 Jahren. Darum haben sie auch schon früh Rückenschäden, weil sie 30 kg schwere Säcke tragen müssen. Oft verletzen sich die Kinder, weil sie die Kakaobohnen mit großen Messern aufschneiden müssen. Das Schrecklichste aber ist, dass manche Kinder als Sklaven verkauft werden oder gestohlen werden. Das passiert alles beim unfairen Handel. Beim Fairen Handel ist das so: Die Kinder müssen nicht mitarbeiten, sie können in die Schule gehen und können spielen. Sie werden auch nicht als Sklaven verkauft.

Symbol fairtradeWenn ihr also eine fair-gehandelte Schokolade kauft, geht das Geld an die Arbeitsgruppen, die die Kakaobohnen ernten und sie danach fair verkaufen. So sieht das Fairtradezeichen aus:

 

Hanna Luisa Melzig

Cecilia Sommerfeld

 

Fairtradeschokolade

Sankt Martin hat dem Bettler geholfen, indem er den Mantel geteilt hat und dem Bettler die Hälfte des Mantels abgegeben hat. So wollen wir den armen Kindern in anderen Ländern helfen, die jeden Tag schwere Kinderarbeit machen müssen, um Schokolade herzustellen. Die Kinder müssen jeden Tag schwere Säcke mit Kakaobohnen tragen, wovon sie große Rückenschmerzen kriegen und anschließend auch Kopfschmerzen haben. Nun sollen die Kinder auch Kakaobohnen aufschneiden und die Frucht herausholen, wobei sie sich oft auch die Finger abhacken. Aber selber haben sie nie Schokolade probiert. Wenn auf der Schokolade ein Fairtradezeichen steht, sind keine Kinderarbeiten daran beteiligt. So wollen wir kleinen und auch großen Kindern an Sankt Martin helfen.  
Alina Reye
r

Liebe Kinder,liebe Eltern,

 wir Kinder aus der Klasse 4 der GGS-Herrenshoff haben uns  mit dem Thema "FAIRTRADE" beschäftigt  und finden, dass es sehr wichtig ist,  Lebensmittel aus fairem Handel zu kaufen.

 "FAIRTRADE"  bedeutet nämlich, dass z. B. Kakaobohnen aus Afrika nicht mit Hilfe von Kinderarbeit angebaut und geerntet werden  und auch die dortigen Bauern einen fairen Preis für ihre Waren bekommen.

 Symbol fairtradeDeswegen sind wir sehr froh, dass wir das  Martins-Komitee überzeugen konnten,  in diesem Jahr Schokolade aus fairem Handel in die Martinstüten zu packen.

 Vielen Dank.

 (Anna B.)

 

  

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,

Die Kinder der 4. Klasse der GGS Herrenshoff hatten im Sachunterricht das Thema Schokolade und Fairtrade. Dort wurde erklärt, wo die Schokolade herkommt und wie sie hergestellt wird. Bei Fairtrade müssen keine Kinder mitarbeiten. Die Plantagenbauern kriegen genug Geld, um für sich und die Familie zu sorgen. Viele Bauern tun sich auch zusammen, um ein Transportmittel für z.B. den Kakao zu kaufen. Denn ein Zwischenhändler gibt nur sehr wenig Geld ab.

Fairtrade ist eine tolle Sache, deshalb wollten die Schüler auch die restlichen Klassen der Schule und das St. Martins- Kommitee […] von Fairtrade überzeugen.

Symbol fairtradeSie gestalteten in Gruppen Plakate, die möglichst viele Informationen über das Thema enthalten sollten. Nach dem Vortrag des Plakats wurde ein Film über fair gehandelte und unfair gehandelte Schokolade gezeigt. Manche Bauern kaufen sich sogar Kindersklaven, weil ihnen Erwachsene zu teuer sind. In Deutschland sind nur 1% Fairtradeprodukte auf dem Markt. Wenn man Fairtrade kauft (oder in die Tüte packt), hilft man den Bauern und ihren Familien, zu überleben. Viele Fairtradeprodukte sind mit diesem Siegel ausgestattet:

(Konrad B.)

 

Laterne 1
Pferd 2011.1
Laterne 2
Laterne 3
Laterne 4
Zuschauer

Pfarrbrief:

Zeit der Heiligen – Zeit der Überraschungen…

Ist jene Zeit, in der wir uns gerade befinden. So begann diese Überraschung mit dem Blick in St. Martinstüte. Nicht so schwer, nicht so voll? … und dann erkannte der Betrachter, die Betrachterin ganz schnell: Anderes hatte die Tüte gefüllt.

Schokolade aus dem Fairtrade Handel. In der Schule thematisiert, wussten die Kinder, diese Schokolade ist anders hergestellt, und gerechter bezahlt für die Kakaobauern. Schmeckt - mit gutem Gewissen, passend zu St.Martin. Besser ,als viel mehr Schokoriegel, wie gewohnt.

Und, oh staune in dieser Zeit, alles das, was von den dennoch vielen Süßigkeiten zurück an die Mönchengladbacher Tafel ging, war nur ganz ganz wenig teure, gerechte Schokolade.

Ein kleiner Hoffnungsstern am Himmel der Vorweihnachtszeit und ganz viel Dank für den Mut der Tütenfüller.

Manfred Schmitz